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Bevor wir den weltberühmten Australia Zoo besuchen wollten, haben wir noch einen Halt in den Glasshouse Mountains gemacht. Hier handelt es sich um ein paar Berge aus Vulkangestein, die im Gegensatz zu dem umgebenden Sandstein nicht in den letzten Jahrmillionen abgetragen wurden. Heutzutage sieht man einzeln stehende Berge in der flachen Küstenebene. Das schreit doch nach National Park und Wanderwegen. Also haben wir unsere nicht vorhandenen Wanderschuhe angezogen und sind losgestiefelt. Es gab ein paar tolle Ausblicke zu genießen und eine ordentliche Dosis Naturpur.
Am nächsten Tag sind wir dann pünktlich wie die Maurer Punkt Neun am Zoo aufgeschlagen und haben uns ins Getümmel gestürzt. Bewaffnet mit einem Orientierungsplan und den Zeiten an denen die Shows beginnen, haben wir unsere persönliche Route ausgetüftelt. Zum Zoo muss gesagt werden, dass der Australia Zoo kein normaler Zoo ist. Hier geht es nicht darum möglichst viele verschiedene exotische Tiere auszustellen, damit man sie mal gesehen hat und ein Foto schießen kann. Die Idee ist es, Tierschutz greifbar zu machen. Warum sollte man sich für die Tiger aus Sumatra einsetzen, wenn die faul im Gehege herumliegen und auf die nächste Mahlzeit warten? Es wäre doch viel interessanter diese Tiere mal in Aktion zu sehen. Also gibt es eine Tigershow in der spielerisch gezeigt wird zu welchen Dingen die Katzen fähig sind. Highlight war dabei, dass ein Tiger mal eben 3-4 m einen Baum hochgeklettert ist, um den nächsten Fleischhappen zu schnappen. Der Zoo versucht, dass die Besucher mit so vielen Tieren wie möglich in direkten Kontakt kommen. So haben wir an diesem Tag Koalas gestreichelt und uns von Elefanten und Kängurus aus der Hand fressen lassen. Die größte Show des Zoos dreht sich um die Reptilien. Es war ganz schön beeindruckend wie weit ein Krokodil aus dem Wasser springen kann, um seine Beute zu erlegen. Cool war auch ein Vogel, den sie trainiert haben zu einer fremden Person zu fliegen und einen Bekannten Gegenstand zu holen. In diesem Fall war es ein Geldschein
. Beeindruckend war dann auch, dass der Vogel den Geldschein wieder zurückgebracht hat. Für Cindy war das Känguru füttern im Roo Heaven am tollsten, weil sich die Roos, so nennen hier alle die Kängurus, ganz vorsichtig mit ihren Händen/Krallen an ihrer Hand festgehalten haben und dann losgemampft haben. Futterneidisch sind die Kollegen, wenn man mal zwei gleichzeitig gefüttert hat und eines der beiden nix zu Kauen hatte, dann wurde gleich geknurrt. Vollgestopft mit vielen neuen Eindrücken und erschöpft durch den leichten Dauerlauf zwischen jeder Show (man darf ja nix verpassen
) sind wir abends ins Bett gefallen. So macht Zoo richtig Spaß!
PS: Das war der erste nachzureichende Blog. Der zweite folgt bald. Wir haben heute nämlich Day off vom Bäume planzen
. Schaut euch mal die beiden Links an. Das sind ein paar Videos von unserem Zoo Besuch.
http://www.myvideo.de/watch/8665592/Australia_Zoo
http://www.myvideo.de/watch/8665624/Australia_Zoo2